MIT BIONIK DIE WELT RETTEN – 04.04.2017

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WO DIE MASCHINEN WACHSEN

Wie kann mit Pflanzen Bergbau betrieben werden? Warum ist der Kohlweißling Inspiration für schmutzabweisende Oberflächen und wie können Algen, die Glas produzieren, und Bakterien, die Magnete erzeugen, umweltfreundliche Alternativen für Computer oder Handys inspirieren?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich die Bionik, ein Wissenschaftszweig, der die Natur als Vorbild für die Entwicklung von Materialien, Strukturen und Prozessen erforscht.

Die österreichische Physikerin Ille Gebeshuber holte sich jahrelang im malaysischen Regenwald Inspiration für völlig neue technische Anwendungen, die der Umwelt nicht schaden, sondern nützen.

Durch ihren ganzheitlichen Zugang zur Forschung und ihre interdisziplinäre Art, zu denken und Wissenschaftsbereiche zu verknüpfen, entstehen so konkrete Lösungen für die großen Probleme der Menschheit.

Davon berichtet Ille in ihrem Vortrag und nimmt sich nachher genug Zeit, mit uns darüber zu plaudern.

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ILLE GEBESHUBER

llle C. Gebeshuber zählt zu den gefragtesten Experten im Bereich der Bionik und Nanotechnologie. Die Steirerin studierte Technische Physik und habilitierte sich in Experimentalphysik.
Nach einigen Jahren als Leiterin der strategischen Forschung des österreichischen Kompetenzzentrums für Tribologie in Wiener Neustadt lehrte sie von 2009–2015 als volle Professorin an der National University of Malaysia, wo sie sich im Dschungel Inspiration für Anwendungen der Technik holte. Seit 2016 ist sie wieder zurück in Österreich, um ihre Forschung an der TU Wien fortzusetzen.

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Dienstag | 04.04.2017 | 19 Uhr
UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei

Austritt: freie Spende

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