EIN STROHBALLENHAUS IN WIEN – 21.02.2017

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EIN STROHBALLENHAUS IN WIEN

Von der Vision zum Projekt

Seit Hans-Peter Waldbauer Bilder eines 7-stöckigen Sozialbaus aus Strohballen in den Vogesen in Frankreich gesehen hat, verfolgt er das Ziel mitten in Wien in einem Strohballenhaus zu wohnen – aus gesundheitlichen, ökologischen und ökonomischen Gründen.

Die Vision: ein sechsstöckiger Baugruppenbau.

Zur Umsetzung seiner Vision konnte er den Architekten DI Peter Schubert gewinnen. Gemeinsam haben sie nun eine Baugruppe gegründet und arbeiten an der Realisation ihres Traumes aus Holz und Stroh.

Was ihre Beweggründe dafür sind, wie sie das Projekt umsetzen werden und welche Maßnahmen dafür nötig sind, erläuterten sie in ihrem gemeinsamen Vortrag. Anhand herausragender Strohballen-Bauten in Europa brachten Sie uns die Vielseitigkeit und Nachhaltigkeit dieser Bauweise näher und stellten sich anschliessend allen neugierigen Fragen zum Thema.

Es war ein spannender Abend.

Hans-Peter Waldbauer

ist Sozialarbeiter in Auszeit und Initiator kooperativer Projekte (foodcoop, Strohballenhausbaugruppe). Er befasst sich seit Jahren mit alternativen Konzepten des urbanen (Zusammen-)Lebens. Nach der Auseinandersetzung mit Themen rund um Essen und Ernährung (Parcademy Nr. 12 – Ernährungssouveränität) befasst er sich nun mit dem Thema Wohnen.

Peter Schubert

ist Architekt, Projektentwickler und Projektinitiator. Er war für die Idee des Strohballenhauses in der Stadt sofort Feuer und Flamme und ist voller Tatendrang, die Vision umzusetzen. Er meint dazu: „Die menschlichen Behausungen, die Räume und der Schutz vor den Naturgewalten und Umwelteinflüssen, welchen wir in Form von Bauwerken erschaffen, sollen im Einklang, Harmonie und mit den geringstmöglichen Belastungen für anderen Arten und Lebensformen unseres gemeinsamen „Raumschiffs Erde“ einher gehen.“

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