Banken anders Gründen – 17.06.2014

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BANK FÜR GEMEINWOHL

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In Zeiten einer umfassenden Finanzkrise, deren Kosten und Auswirkungen die Allgemeinheit tragen muss, suchen viele Menschen nach Alternativen zum gängigen Banken- und Finanzwesen. Mit der Bank für Gemeinwohl entsteht in Österreich gerade eine solche Alternative.

In dieser von einer Genossenschaft getragenen Bank werden nicht riskante Spekulationsgeschäfte und Gewinnmaximierung im Vordergrund stehen, sondern vor allem transparente, Vertrauen schaffende Kundenbeziehungen und die Förderung von sozialen, ökologisch-nachhaltigen Projekten. Die Bank wird nur grundlegende Finanzdienstleistungen anbieten wie Spar- und Girokonten sowie Kredite. Die Zivilgesellschaft – Mitglieder der Genossenschaft und zukünftige KundInnen – hat nun ein Mittel bei der Hand, um ein bewusstes Signal für ein sinnvolles, nachhaltiges Finanzsystem zu setzen. Jede/-r kann mit seiner Mitarbeit oder Mitgliedschaft in der Genossenschaft sowie einem finanziellen Beitrag zum Genossenschaftskapital mithelfen, die Bank mit aufzubauen!

Wie das funktioniert erzählte uns Marc Neureiter – Mitglied im Kampagnen-Arbeitskreis der Bank für Gemeinwohl. Im Dialog gingen wir den Fragen auf den Grund: Was treibt die MitarbeiterInnen an? Was bedeutet Partizipation für das Projekt? Wie funktionieren Soziokratie, Wertschätzung und ehrenamtliche Zusammenarbeit? Wie wird die neue Bank ausschauen?

Einblick in ein Stück gelebtes Anders-Denken.

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Marc Neureiter

beruflich selbständig in der Softwarebranche tätig, ist seit etwa 18 Monaten in verschiedenen Funktionen für das Projekt Bank für Gemeinwohl tätig, u.a. im Bereich Kampagnenplanung und -koordination.

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Infos zum Projekt Bank für Gemeinwohl:

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