Du isst, was du kaufst. – 24.09.2013

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ERNÄHRUNGSSOUVERÄNITÄT

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Abseits des Prinzips Supermarkt: ökologisch, solidarisch, partizipativ

Ernährung. Da denkt man zuerst an Gemüse, Fett, Zucker, Allergien… HedonistInnen an Genuss und Lebensfreude. Ökologie, Solidarität und Partizipation hingegen haben für die meisten mit Essen nichts zu tun. Sollten sie aber!

Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Erosion von Fruchtbaren Böden, Abholzung von Wäldern, Wasserknappheit, Überdüngung, Pestizideinsatz, Massentierhaltung. Der Mensch hat in den letzten 50 Jahren mehr als 60 Prozent dessen ausgebeutet, was die Natur ihm bietet. 1,7 Milliarden Erwachsene und Kinder weltweit sind übergewichtig, 870 Millionen Menschen unterernährt, alle sieben Sekunden verhungert ein Kind. Die Hälfte der weltweiten Sojaernte und gut ein Drittel der Getreideernte werden nicht von Menschen gegessen, sondern von Schweinen, Rindern, Hühnern – der Agrarsektor wird zunehmend zur Industrie.

Uns ist das nicht egal. Und wir haben uns auf die Suche nach Alternativen gemacht…

An diesem Abend ging es um Folgendes:
Konzepte von Foodcoops und CSA, Ernährungssouveränität, Ernährungsökologie, Fairness, die „Fruchtfliege“, den CO2-Foodprint u.v.m.

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Theres Rathmanner

Ernährungswissenschaftlerin, hat in der Ernährungsökologie eine Alternative gefunden. Das ist ein interdisziplinäres Wissenschaftsgebiet, das sich die komplexen Beziehungen innerhalb des gesamten Ernährungssystems anschaut und dabei die Dimension Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur gleichwertig einbezieht.

Hans-Peter Waldbauer

ist vom Fleischesser zum Veganer und vom Konsumenten zum Co-Produzenten geworden. Er ist in eine CSA (communitiy supported agriculture) eingestiegen und war die treibende Kraft hinter der Foodcoop, die den Konnex-Community seit kurzem betreibt. Und auf einer Ökoparzelle der Stadt Wien ist er selber gerade wie wild am Gärtnern und Ernten.

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