Tag: ökologisches

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BIENEN – Wer stirbt hier?

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“Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.”

Dieses Zitat wird zwar Albert Einstein zugeschrieben, ist aber mit ziemlicher Sicherheit nicht von ihm.

Aber was ist dran, an der Behauptung? Wird die Biene aussterben? Und wenn ja, welche der vielen Arten? Oder ist das alles nur Propaganda und hat das wirklich etwas mit Pestiziden zu tun? Und was sind Pestizide, was was sind Herbizide eigentlich und was verursachen sie? Und wie hieß noch mal diese Milbe, die immer in den Medien vorkommt?

An diesem Abend beschäftigen wir uns unter anderem mit den oben stehenden Fragen und wollen gemeinsam mit Michael Rubinigg mit einigen Mythen aufräumen, die um dieses Thema kreisen.

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dr. Mag. rer. nat. Michael Rubinigg

ist selbst Imker und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei BIENE ÖSTERREICH, dem Dachverband der österreichischen Bienenzuchtverbände, dessen Hauptaufgabe neben der Interessenvertretung die Förderung der Bienenwirtschaft ist.

Frühere Tätigkeiten: Imkermeister beim Steirischen Landesverband für Bienenzucht in Graz; Researcher für Bioanalytische Wissenschaften in der Merck Group in Italien; Post Doc Researcher an der Landwirtschaftlichen Forschungsanstalt IASMA in Italien; und Dissertant an der Universität Groningen im Labor für Pflanzenphysiologie in den Niederlanden.

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BIENEN – Wer stirbt hier?
Dienstag | 13.11.2018 | 19 Uhr
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Wir freuen uns über Spenden!

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Zeit für Utopien

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Was für ein Einstieg ins Wintersemester:
Wir zeigen den beindruckenden Dokumentarfilm “Zeit für Utopien”. Und Kurt Langbein, Produzent & Regisseur des Films, hat sich bereit erklärt, im Anschluss daran mit uns darüber zu diskutieren!

Wir freuen uns riesig!

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Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. ZEIT DER UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen, und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann.

So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung.

ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

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Kurt Langbein,

Jahrgang 1953, Studium der Soziologie in Wien. 1979–1989 Dokumentarfilmer und Magazin-Journalist beim Österreichischen Rundfunk, 1989–1992 Ressortleiter Inland beim österreichischen Nachrichtenmagazin “profil”, seit 1992 als Geschäftsführer der “Langbein & Partner Media” Produzent und Regisseur zahlreicher Dokumentarfilme und TV-Reportagen.

Autor etlicher Sachbücher, u.a. Bittere Pillen 1983, Kursbuch Gesundheit 1986, Leben verlängern – um welchen Preis 1994, Das Medizinkartell 2003, Verschlusssache Medizin 2009, Radieschen von oben 2012, Weissbuch Heilung 2014, Landraub 2015.

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Zeit für Utopien
Screening & Filmgespräch
Dienstag | 11.09.2018 | 19 Uhr
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Wir freuen uns über Spenden!

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Africa – Amini – Alama – “Afrika, ich glaube an dich”

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Filmvorführung, Vortrag und Diskussion

Der Name ihres Projektes ist Christine Wallner und Cornelia Wallner-Frisee zum Motto und zur Mission geworden.
Und sie leben uns damit vor, wie mit caritativer Strategie und praktischem Denken ein Ausgleich zwischen Armut und westlichem Wohlstand geschaffen werden kann:

Christine Wallner, eine Ärztin aus der Wiener Gesellschaft, hatte sich in den Kopf gesetzt, in eigener privater Initiative humane Strukturen in Tansania entstehen zu lassen. Und zwar durch die Einrichtung medizinischer Versorgung, kostenfreier Schulbildung für die Kinder der ärmsten Familie etc. Darüber hinaus entstand dadurch eine beachtliche Menge wertvoller Arbeitsplätze für die Menschen in der Region.

2008 startete Christine mit dem Aufbau. Nach drei Jahren stieß ihre Tochter Cornelia, ebenso Ärztin, hinzu. Gemeinsam organisieren sie seither die Finanzierung einer beispielhaften Infrastruktur, die sich auf lange Sicht selber tragen kann.

Wir freuen uns, dass Christine, die den Großteil ihrer Zeit in Afrika verbringt, persönlich zur Parcademy kommen kann. Sie wird uns ihr großartiges Projekt vorstellen und mit uns über Entwicklungszusammenarbeit im Allgemeinen und ihren Nutzen wie auch ihre Schwierigkeiten diskutieren.

Wir starten den Abend mit der Premiere, des dokumentarischen Kurzfilms “Afrika Amina Alama” von Magdalena Frey.

Die Aufnahmen dazu sind in zehn Tagen im Februar 2018 in Kooperation mit Camillo Cibulka entstanden. Der 24-minütige Film ist der Zusammenschnitt von über 50 Stunden Filmmaterial und vermittelt mit einfühlsamen Stimmungsbildern den Sinn gelungener ökonomischer Vernetzungen in einer Steppenlandschaft nahe des Äquators in Afrika.

Der besondere Geist dieses Unternehmens wird dabei nachvollziehbar und wirkt ansteckend: man möchte am liebsten selber mitmachen bei diesem Wunder, dabei sein und mithelfen. Auch Magdalena Frey wird anwesend sein und an der Diskussion teilnehmen.

Der speziell für diesen Film komponierte Sound des Musikers Norbert Math („alien productions“) macht diesen Film zu einem cineastischen Erlebnis.

Zu den Personen:

Dr. jur. Dr. med. Christine Wallner

ist eine österreichische Juristin und Medizinerin und die Gründerin des Projekts Africa Amini Alama. Sie ist 1945 in Wien geboren, erlangte 1963 die Hochschulreife, studierte Jura, promovierte 1968 an der Universität Wien und war darauf 15 Jahre in der Rechtsabteilung eines Unternehmens tätig. Die Wienerin gründete eine Familie, aus der sie zwei Kinder hat. Sie litt seit vielen Jahren an einer Autoimmun- und Hauterkrankung, deren Tücken und Strapazen sie 1983 bewog, ihrem Leben eine andere Richtung zu geben und an der an der Universität Wien Medizin zu studieren. Nach ihrem Doktorat im Jahr 1989 arbeitete Christine Wallner als Assistenzärztin und erhielt 1995 ihre Zulassung. Nach sieben Jahren Einsatz in verschiedenen Krankenhäusern Wiens, gründete sie eine eigene Praxis in ihrer Heimatstadt wo sie über fünfzehn Jahre auf das Gebiet Arbeit im Unbewußten praktizierte. In ihrer freien Zeit unternahm die Ärtztin zahlreiche Studienreisen auf der Suche nach Belegen traditioneller Heilkunst und Ethnomedizin, die sie in das Amazonasgebiet, nach Tibet, Indien und Tansania führte. Dort fand Christine Wallner 2008 mit der Einrichtung einer Krankenstation, mehrerer Schulen, einer Werkstätte für Tischler, Maurer und Mechaniker, einem Waisenhaus und mehr in Momella/Tansania ein neues Aufgabenfeld, das unter dem Projektnamen “Africa Amini Alama” bekannt wurde.”
Die Tätigkeitsbereiche umfassen Medizin, Bildungs- sowie Sozialprojekte. Jedes der Projekte wird vor Ort von einem einheimischen Team mit dem Ziel geführt, sich langfristig selbst zu erhalten.

Cornelia Wallner-Frisee

ist die Tochter von Christina, ebenfalls Ärztin und leitet gemeinsam mit ihrer Mutter seit 2010 Africa Amini Alama. Mit einem Team von über 200 einheimischen MitarbeiterInnenn behandeln sie täglich über 100 PatientInnen und betreuen über 1.000 Kinder.

Africa Amini Alama kann vor Ort besucht und besichtigt werden. Die Einnahmen daraus kommen den Sozialprojekten zugute: www.africaaminilife.com

 

Magdalena Frey, Fotografin und Filmemacherin

ist Fotografin und Filmemacherin. Erste fotografische Arbeiten ab 1985. Ihr Thema sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen und die Hinterfragung von traditionellen Geschlechterbildern und Stereotypen. Freys Werk kreist um den weiblichen Körper im Kontext von Mutterschaft, Medizin, Schönheitstechnologien, Schmerz und Selbstoptimierung. Ebenso Portraits von KünstlerInnen (u.a. Friedl Kubelka, Susanne Wenger). Seit 1996 fertigt sie digitale Collagen, seit 2008 ist sie Filmemacherin. Die Themen hier pendeln zwischen bestehenden matriarchalen Kulturen und der letzten Wanderschäfergruppe Österreichs. Zahlreiche Ausstellungen, Filmpräsentationen und einige Vorträge im In- und Ausland. Magdalena lebt und arbeitet im Weinviertel/NÖ.

www.ma-frey.com

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Africa – Amini – Alama – “Afrika, ich glaube an dich”
Dienstag | 15.01.2019 | 19 Uhr
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Wir freuen uns über Spenden!

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So hochpolitisch ist Konsum

Wir Konsumentinnen und Konsumenten sind uns noch nicht – in vollem Ausmaß – bewusst, wie mächtig wir sind. Unser Einkaufskorb ist mit einer Wahlurne vergleichbar. Tagtäglich treffen wir die Entscheidung, wo unser Geld hinfließt, welche Produktionsbedingungen wir unterstützen, über wessen Leben wir bestimmen, welche Großkonzerne wir finanzieren und wie viel Zerstörung wir auf diesem Planeten anrichten. Das ist eine Macht, und die sollten wir nutzen!

Eine unbequeme Wahrheit

Zu den Hauptleidtragenden unserer Einkäufe zählen Tiere. Das gilt nicht nur für das Offensichtliche – wenn wir Fleisch, Milch und Eier kaufen – sondern auch für die vielen Produkte, die tierliche Inhaltsstoffe aus tierquälerischen Quellen enthalten: Wolle, Lanolin, Leder, Daunen, Pelz oder Milchproteine, Schlachtabfälle. Zudem werden für einen Großteil unserer Alltagsprodukte sinnlose Tierversuche gemacht, etwa für alle konventionellen (und unökologischen) Reinigungsmittel, Convenience-Food oder Nahrungsmittelzusätze.

Ähnlich verheerend wirken sich unsere Konsumentscheidungen auch in anderen Bereichen aus. Und da ist es mit ein bisschen weniger Autofahren, dem Bezug von Ökostrom und dem Einkauf von ein paar Bioprodukten leider nicht mehr getan. Es braucht allerdings nicht unbedingt „Großtaten“, um die Entwicklung auf diesem Planeten positiv zu beeinflussen. Viele „kleine Taten“, allwöchentliche oder alltägliche Konsumentscheidungen machen den Unterschied, bewirken in Summe mehr, als wir glauben.

Praxistauglich, selbst erprobte und gelebte Lösungsvorschläge

Für diese vielen kleinen – besseren – Kaufentscheidungen braucht es das nötige Rüstzeug. Dazu gehört etwa, vertrauenswürdige Gütesiegel von „Marketingsiegeln“ unterscheiden und Greenwashing erkennen zu können. Dazu gehört das Wissen, welche multinationalen Konzerne und deren Praktiken man mit dem Kauf bestimmter Marken mitfinanziert. Dazu gehört auch die Information, welche konkreten Produkte und Marken besser und wo diese erhältlich sind.

Die wichtigste Frage, die der Vortrag von Petra Schönbacher beantworten will, lautet aber: Ist „anders einzukaufen“ nicht zu mühsam, unrealistisch und in einem stressigen Alltag nicht umsetzbar? Viele Jahre gelebte Erfahrung und die langjährige Recherche an Ihrem „Ethischen Einkaufsführer Österreich“ (Näheres siehe unten in derPersonenbeschreibung) sollen uns praxistaugliche Antworten liefern.

 

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PETRA SCHÖNBACHER

arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Journalistin und hat vor rund acht Jahren gemeinsam mit ihrem Team die gemeinnützige NGO animal.fair gegründet. Seitdem recherchieren sie über die Auswirkungen von Kaufentscheidungen, was Werbung verschleiert und wie multinationale Konzerne ihre Markenpolitik tarnen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind in den Ethischen Einkaufsführer www.animalfair.at eingeflossen. Dieser steht als laufend aktualisierte Web-Datenbank mit zahlreichen Filtermöglichen der Öffentlichkeit und jeder Konsumentin/jedem Konsumenten zur Verfügung. Zusätzlich publizieren wir alljährlich den Einkaufsführer als Taschenbuch – als kompaktes „Best of“ der Web-Datenbank mit allen Bezugsadressen für faires, umwelt- und tierfreundliches Einkaufen in ganz Österreich.

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Dienstag | 21. November | 19 Uhr

UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende

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Das Leben in der Natur hat nichts mit Naturromantik zu tun – sobald das Wasser ausgeht und Du nicht weißt, wo es zu finden ist, wenn es kalt wird und du keine Ahnung hast, wie du dich wärmen sollst, ist die Romantik futsch! Martin Fürst wird uns vom Leben und Überleben mit der Natur berichten und uns einige Kniffs dazu zeigen.

An diesem speziellen PARCADEMY Tag, werden wir am Wienerberger See mit Martin Fürst, dem Gründer und Leiter der Natur- und  Wildnisschule NAWISHO einen Einblick in die Lehren der Natur erspähen. Mit ihm werden wir wieder mehr Verständnis für das uralte Seil zwischen Mensch und der umgebenden Welt erlangen. Wir freuen uns sehr auf einen Vortragenden mit jahrelanger, hautnaher Erfahrung mit dem Überleben in und mit der Natur.

Es wird ein Nachmittag für Menschen jeden Alters und Herkunft, die die Verbindung mit unserer Erde und mit sich selbst erschnuppern und kosten möchten.

ACHTUNG: Die Exkursion ist diesmal auf 25 Personen beschränkt

ANMELDUNGEN SIND AUSSCHLIESSLICH ÜBER UNSEREN NEWSLETTER MÖGLICH, DER VIER WOCHEN VOR DER EXKURSION AUSGESENDET WIRD.

Hier ein paar Zitate der NAWISHO Seite:

“Es sind das einfache Draußen-Sein, das direkte Erleben und Erfahren der elementaren Kreisläufe der Natur, das Wiederaufleben alter Überlebenstechniken, die balsamische Zeit, welche uns reich beschenken und über den Alltag hinaus wachsen lassen.”

“Eine verstärkte Naturverbindung geht einher mit einem Mehr an Lebensfreude, Kreativität, Verbundenheit und innerer Stärke. Die ureigenen, persönlichen Geschenke treten hervor und lassen einen seinen Platz in einer Gemeinschaft finden.”

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Martin Fürst

Baujahr: 1972, ist seit 2008 Geschäftsführer bei der Natur- und Wildnisschule NAWISHO, Vater 2er Jungs, Natur-Mentor, Natur- und Wildnistrainer, Geschichten-Erzähler, Friedenstifter, Beobachter, Spurenleser, Mentor, Bogenbauer, Messerbauer, Ledergerber, Ausprobierer…

Er wird uns am Wienerberg mit Informationen zu Leben und auch ÜBERleben in der Natur versorgen.

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Dienstag | 12. September | 17 Uhr

Treffpunkt am Wienerberg!
Kurzinfo zu unserem Exkursionsziel:

Das Erholungsgebiet Wienerberg wurde nach einem städtebaulichen Ideenwettbewerb und einem Landschaftsplan von der Stadt Wien in den 1980er-Jahren geschaffen: Im einwohnerreichsten Bezirk Wiens entstand ein charakteristisches und stadtökologisch wichtiges Biotop. Es erfüllt gleichermaßen Aufgaben des Naturschutzes und das Bedürfnis der Bevölkerung nach Erholung. (Quelle: www.wien.gv.at)

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende

Heini Staudinger…

… kommt zu uns, um mit und für uns zu philosophieren. Bei unserem Kennenlern-Gespräch für diesen Abend sagte er uns folgendes:

“Das Schlimmste, was wir an Botschaften an unsere Jugend aussenden ist: “Wir brauchen Euch nicht.” Und die geilste Botschaft, die wir haben, ist zu sagen: “Wir warten schon drauf, dass du groß bist und a Energie hast und a Kraft hast, wir stehen vor riesigen Aufgaben. Wir brauchen Deine Talente, Dein Engagement.”

“Der Wohlstand ist der Dealer und wir sind die Junkies. Unser Spielraum ist deshalb so klein, weil wir nicht vom Wohlstand lassen wollen. Wenn wir uns mit weniger zufrieden geben, haben wir gigantische Spielräume.”

“Wenn du jemandem zum Glück verhelfen willst, musst du ihm Wünsche nehmen und nicht seine Wünsche erfüllen.”

Darüber und über vieles mehr wird Heini Staudinger mit uns an diesem Abend reden. Wir freuen uns auf seine Ausführungen.

HIER GEHTS ZUM FILM VOM VORTRAG BEI DER PARCADEMY (KLICKEN)

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Heini Staudinger …

… ist Gründer und Hauptanteilshalter der Heinrich Staudinger GmbH (Gea/Waldviertler)
… wurde von der Finanzmarktaufsichtbehörde (FMA) geklagt, da sie dachte, er sei eine Bank.
… verlor den Prozess gegen die FMA, ebnete aber den Weg für ein neu verabschiedetes Crowdfunding-Gesetz.
… hat folgende Firmengrundsätze:

1. Scheiß di ned au! 2. Bitte, sei ned so deppat! und der dritte Grundsatz ist der allerwichtigste, und er heißt: 3. Orientiere dich an der Liebe!’“

… Ist Hauptprotagonist des Films „Das Leben ist keine Generalprobe“ von Nicole Scherg in dem Sein Leben, seine Schuhe und seine Lebens-Philosophie dargestellt werden.

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Dienstag | 13. Juni | 19 Uhr

UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende

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EIN STROHBALLENHAUS IN WIEN

Von der Vision zum Projekt

Seit Hans-Peter Waldbauer Bilder eines 7-stöckigen Sozialbaus aus Strohballen in den Vogesen in Frankreich gesehen hat, verfolgt er das Ziel mitten in Wien in einem Strohballenhaus zu wohnen – aus gesundheitlichen, ökologischen und ökonomischen Gründen.

Die Vision: ein sechsstöckiger Baugruppenbau.

Zur Umsetzung seiner Vision konnte er den Architekten DI Peter Schubert gewinnen. Gemeinsam haben sie nun eine Baugruppe gegründet und arbeiten an der Realisation ihres Traumes aus Holz und Stroh.

Was ihre Beweggründe dafür sind, wie sie das Projekt umsetzen werden und welche Maßnahmen dafür nötig sind, erläuterten sie in ihrem gemeinsamen Vortrag. Anhand herausragender Strohballen-Bauten in Europa brachten Sie uns die Vielseitigkeit und Nachhaltigkeit dieser Bauweise näher und stellten sich anschliessend allen neugierigen Fragen zum Thema.

Es war ein spannender Abend.

Hans-Peter Waldbauer

ist Sozialarbeiter in Auszeit und Initiator kooperativer Projekte (foodcoop, Strohballenhausbaugruppe). Er befasst sich seit Jahren mit alternativen Konzepten des urbanen (Zusammen-)Lebens. Nach der Auseinandersetzung mit Themen rund um Essen und Ernährung (Parcademy Nr. 12 – Ernährungssouveränität) befasst er sich nun mit dem Thema Wohnen.

Peter Schubert

ist Architekt, Projektentwickler und Projektinitiator. Er war für die Idee des Strohballenhauses in der Stadt sofort Feuer und Flamme und ist voller Tatendrang, die Vision umzusetzen. Er meint dazu: „Die menschlichen Behausungen, die Räume und der Schutz vor den Naturgewalten und Umwelteinflüssen, welchen wir in Form von Bauwerken erschaffen, sollen im Einklang, Harmonie und mit den geringstmöglichen Belastungen für anderen Arten und Lebensformen unseres gemeinsamen „Raumschiffs Erde“ einher gehen.“

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TOMORROW – Die 50. PARCADEMY!

Die PARCADEMY ging mit ihrer 50. Veranstatlung in ihr 5. Jahr!
Das war ein Grund zum Feiern.

Wir warfen mit Euch einen Blick in die Zukunft. Und was eignete sich dafür besser als ein großartiger Film über das die Zukunft und das Anders Denken.

“TOMORROW – Die Welt ist voller Lösungen”

ist so ein Film:

“Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden.

Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.”

Vielen Dank für Euer zahlreiches Erscheinen und das “Mit uns feiern”! – Mit Sekt und Kuchen, der uns gespendet wurde!

Auf die vergangenen vier Jahre anders denken – und auf alle, die noch kommen mögen!

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AQUAPONICS TEIL ZWEI – 2. Exkursion mit STECKERLFISCH

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Die PARCADEMY verließ erneut den PARC und begab sich mit euch zur größten Aquaponic-Anlage Österreichs! Diesmal besuchten wir die Anlage in vollem Licht, mit allen Fischen und in genau in der Erntezeit. Wir genossen die Früchte der Aquaponics-Anlage vor Ort und aßen Gemüse und Steckerlfisch.

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Was ist Aquaponics?

Aquaponics ist die Aufzucht von Fischen und Pflanzen gemeinsam in einem in sich geschlossenen Ökosystem. Die natürlichen Bakterienzyklen werden genutzt, um die Ausscheidungen der Fische zu Nährstoffe für Pflanzen umzuwandeln. Dies ist eine umweltfreundliche, natürliche Lebensmittelproduzierende Methode, die die besten Eigenschaften der Aquakultur (Fischzucht in Becken oder Tanks) und Hydroponischem Pflanzenanbau (ohne Erde) nutzt. Das Fischwasser wird dabei als Dünger und zur Bewässerung der Nutzpflanzen verwendet. Durch diese Idee reduziert sich der Wasserverbrauch der Fischhalterung fast um 80%.

Ziel des Vereins von Walter Gaidos ist die Selbstversorgung in der Stadt mit gesunden Lebensmitteln die auf biologischem Wege hergestellt werden. Ohne eine Verschwendung an Ressourcen von Strom, Wasser, Futter (Fischöle). Rückstände der Lebensmittelindustrie (Presskuchen von Walnüssen, Sesam, Sonnenblumen usw.) können an unsere Fische verfüttert werden weil sie sich auch vegetarisch ernähren können. Der Einsatz von Medikamenten ist bei unseren Fischen kein Thema.

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Walter Gaidos

ist vom Beruf Maschinenbauer und beschäftigt sich seit seinem 8. Lebensjahr mit Aquaristik. In den letzten drei Jahren hat er die derzeit größte Aquaponic-Anlage in Österreich aufgebaut, die sich in Wien in der Lobau befindet.

http://urbanetilapiafischfarm.jimdo.com/aquaponic

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Dienstag | 13.09.2016 | 17:30 Uhr
Naufahrtweg 14, 1220 Wien

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Das Gleichgewicht wieder herstellen

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Wo hin wir auch schauen, in fast allen Lebensmitteln – vor allem in industriell erzeugten – findet sich heute Zucker in großen Mengen. Doch wird der Körper mit Zucker überfüttert, hat dies nicht nur ständige Hungerattacken zur Folge. Tatsächlich kommt es auch zu suchartigen Veränderungen des Gehirnstoffwechsels. Das übermässige Verlangen nach Zucker kann gesundheitliche Risiken bergen. Dabei sind nicht nur Übergewicht, Karries und Diabetes Folgen einer zu süßen Ernährungsweise, sondern auch Krankheiten wie ADHS, Alzheimer und Krebs.

Maud Paulissen-Kaspar sagt: “Meine Gesundheit, das bin Ich! Ich bin, wie ich mich bewege und was ich esse, oder wie die Nahrung meine Gesundheit und Bewegung beeinflusst.“
Und sie will unser Verhältnis zum und Verständnis vom Zucker verändern. Zurück, zu einer natürlicheren Ernährung und einer höheren Gesundheit.

An diesem Abend will sie mit uns darüber reden, was unsere heutigen, zuckerreichen Essgewohnheiten mit uns und unserer Gesundheit machen, welche der modernen „Zivilisationskrankheiten“ damit in Verbindung gebracht werden können und wie wir zu einer ausgeglichenen, zuckerarmen Ernährung und dadurch zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden zurückfinden können.

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Maud Paulissen-Kaspar

Geboren und aufgewachsen im Süden der Niederlande. Nach abgeschlossenem Musikstudium und Weiterstudium in modernem Tanz und Tanzpädagogik in Wien – Anwendung der Studien an der Hochschule für Musik und darstellenden Kunst Wien und am Konservatorium der Stadt Wien.

Es entwickelt sich im Laufe der Zeit ein starkes Interesse an der menschlichen Körperbildung: „Was hat Bewegung mit mir als Mensch zu tun“.

Das Älterwerden, die eigenen Verletzungen und die daraus entstehenden gesundheitlichen Probleme brachten die intensive Auseinandersetzung mit der Myoreflextherapie (seit 25 Jahren entwickelt von Dr. med. Kurt Mosetter, Arzt und Heilpraktiker, mit den medizinischen Schwerpunkten Schmerzbehandlung, neuro-muskuläre Traumatherapie, neurologische und neurodegenerative Erkrankungen, Entwicklungsverzögerungen sowie Ernährungsmedizin).

Auch die Myoreflextherapie setzt sich intensiv mit der menschlichen Bewegung auseinander. Das so genannte KID Bewegungsprogramm ist im Behandlungsplan integriert (KID = Kraft in der Dehnung).

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