Tag: ökonomisches

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Zeit für Utopien

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Was für ein Einstieg ins Wintersemester:
Wir zeigen den beindruckenden Dokumentarfilm “Zeit für Utopien”. Und Kurt Langbein, Produzent & Regisseur des Films, hat sich bereit erklärt, im Anschluss daran mit uns darüber zu diskutieren!

Wir freuen uns riesig!

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Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. ZEIT DER UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen, und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann.

So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung.

ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

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Kurt Langbein,

Jahrgang 1953, Studium der Soziologie in Wien. 1979–1989 Dokumentarfilmer und Magazin-Journalist beim Österreichischen Rundfunk, 1989–1992 Ressortleiter Inland beim österreichischen Nachrichtenmagazin “profil”, seit 1992 als Geschäftsführer der “Langbein & Partner Media” Produzent und Regisseur zahlreicher Dokumentarfilme und TV-Reportagen.

Autor etlicher Sachbücher, u.a. Bittere Pillen 1983, Kursbuch Gesundheit 1986, Leben verlängern – um welchen Preis 1994, Das Medizinkartell 2003, Verschlusssache Medizin 2009, Radieschen von oben 2012, Weissbuch Heilung 2014, Landraub 2015.

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Zeit für Utopien
Screening & Filmgespräch
Dienstag | 11.09.2018 | 19 Uhr
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Wir freuen uns über Spenden!

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Das Ausmaß an Unwissen und Fehlinformationen zur ökonomischen Ungleichheit ist enorm. Unreflektierte Überzeugungen kollidieren mit ideologieaffinem Expertentum.
 
Pirmin Fessler nahm sich gemeinsam mit uns viel Zeit, um über grundsätzliche Fragen zur Ungleichheit offen und ohne Tabuisierungen nachzudenken:
 
> Was ist ökonomische Ungleichheit und wie entsteht sie?
> Welche Dimensionen sind maßgeblich?
> Welche Informationen fehlen noch?
> Was hat ökonomische Ungleichheit mit sozialer Mobilität und Wirtschaftswachstum zu tun?
> Wie ist der Zusammenhang von Ungleichheit und Gerechtigkeit?

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Pirmin Fessler

 
arbeitet als Ökonom bei der Oesterreichischen Nationalbank und als Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Mitglied des Household Finance and Consumption Networks der Europäischen Zentralbank und des Advisory Boards der Luxembourg Income Study. In seiner Arbeit beschäftigt er sich vorrangig mit der Erhebung und Analyse von Daten zum Vermögen privater Haushalte.

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Dienstag | 8. Mai 2018 | 19 Uhr
UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien
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Africa – Amini – Alama – “Afrika, ich glaube an dich”

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Filmvorführung, Vortrag und Diskussion

Der Name ihres Projektes ist Christine Wallner und Cornelia Wallner-Frisee zum Motto und zur Mission geworden.
Und sie leben uns damit vor, wie mit caritativer Strategie und praktischem Denken ein Ausgleich zwischen Armut und westlichem Wohlstand geschaffen werden kann:

Christine Wallner, eine Ärztin aus der Wiener Gesellschaft, hatte sich in den Kopf gesetzt, in eigener privater Initiative humane Strukturen in Tansania entstehen zu lassen. Und zwar durch die Einrichtung medizinischer Versorgung, kostenfreier Schulbildung für die Kinder der ärmsten Familie etc. Darüber hinaus entstand dadurch eine beachtliche Menge wertvoller Arbeitsplätze für die Menschen in der Region.

2008 startete Christine mit dem Aufbau. Nach drei Jahren stieß ihre Tochter Cornelia, ebenso Ärztin, hinzu. Gemeinsam organisieren sie seither die Finanzierung einer beispielhaften Infrastruktur, die sich auf lange Sicht selber tragen kann.

Wir freuen uns, dass Christine, die den Großteil ihrer Zeit in Afrika verbringt, persönlich zur Parcademy kommen kann. Sie wird uns ihr großartiges Projekt vorstellen und mit uns über Entwicklungszusammenarbeit im Allgemeinen und ihren Nutzen wie auch ihre Schwierigkeiten diskutieren.

Wir starten den Abend mit der Premiere, des dokumentarischen Kurzfilms “Afrika Amina Alama” von Magdalena Frey.

Die Aufnahmen dazu sind in zehn Tagen im Februar 2018 in Kooperation mit Camillo Cibulka entstanden. Der 24-minütige Film ist der Zusammenschnitt von über 50 Stunden Filmmaterial und vermittelt mit einfühlsamen Stimmungsbildern den Sinn gelungener ökonomischer Vernetzungen in einer Steppenlandschaft nahe des Äquators in Afrika.

Der besondere Geist dieses Unternehmens wird dabei nachvollziehbar und wirkt ansteckend: man möchte am liebsten selber mitmachen bei diesem Wunder, dabei sein und mithelfen. Auch Magdalena Frey wird anwesend sein und an der Diskussion teilnehmen.

Der speziell für diesen Film komponierte Sound des Musikers Norbert Math („alien productions“) macht diesen Film zu einem cineastischen Erlebnis.

Zu den Personen:

Dr. jur. Dr. med. Christine Wallner

ist eine österreichische Juristin und Medizinerin und die Gründerin des Projekts Africa Amini Alama. Sie ist 1945 in Wien geboren, erlangte 1963 die Hochschulreife, studierte Jura, promovierte 1968 an der Universität Wien und war darauf 15 Jahre in der Rechtsabteilung eines Unternehmens tätig. Die Wienerin gründete eine Familie, aus der sie zwei Kinder hat. Sie litt seit vielen Jahren an einer Autoimmun- und Hauterkrankung, deren Tücken und Strapazen sie 1983 bewog, ihrem Leben eine andere Richtung zu geben und an der an der Universität Wien Medizin zu studieren. Nach ihrem Doktorat im Jahr 1989 arbeitete Christine Wallner als Assistenzärztin und erhielt 1995 ihre Zulassung. Nach sieben Jahren Einsatz in verschiedenen Krankenhäusern Wiens, gründete sie eine eigene Praxis in ihrer Heimatstadt wo sie über fünfzehn Jahre auf das Gebiet Arbeit im Unbewußten praktizierte. In ihrer freien Zeit unternahm die Ärtztin zahlreiche Studienreisen auf der Suche nach Belegen traditioneller Heilkunst und Ethnomedizin, die sie in das Amazonasgebiet, nach Tibet, Indien und Tansania führte. Dort fand Christine Wallner 2008 mit der Einrichtung einer Krankenstation, mehrerer Schulen, einer Werkstätte für Tischler, Maurer und Mechaniker, einem Waisenhaus und mehr in Momella/Tansania ein neues Aufgabenfeld, das unter dem Projektnamen “Africa Amini Alama” bekannt wurde.”
Die Tätigkeitsbereiche umfassen Medizin, Bildungs- sowie Sozialprojekte. Jedes der Projekte wird vor Ort von einem einheimischen Team mit dem Ziel geführt, sich langfristig selbst zu erhalten.

Cornelia Wallner-Frisee

ist die Tochter von Christina, ebenfalls Ärztin und leitet gemeinsam mit ihrer Mutter seit 2010 Africa Amini Alama. Mit einem Team von über 200 einheimischen MitarbeiterInnenn behandeln sie täglich über 100 PatientInnen und betreuen über 1.000 Kinder.

Africa Amini Alama kann vor Ort besucht und besichtigt werden. Die Einnahmen daraus kommen den Sozialprojekten zugute: www.africaaminilife.com

 

Magdalena Frey, Fotografin und Filmemacherin

ist Fotografin und Filmemacherin. Erste fotografische Arbeiten ab 1985. Ihr Thema sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen und die Hinterfragung von traditionellen Geschlechterbildern und Stereotypen. Freys Werk kreist um den weiblichen Körper im Kontext von Mutterschaft, Medizin, Schönheitstechnologien, Schmerz und Selbstoptimierung. Ebenso Portraits von KünstlerInnen (u.a. Friedl Kubelka, Susanne Wenger). Seit 1996 fertigt sie digitale Collagen, seit 2008 ist sie Filmemacherin. Die Themen hier pendeln zwischen bestehenden matriarchalen Kulturen und der letzten Wanderschäfergruppe Österreichs. Zahlreiche Ausstellungen, Filmpräsentationen und einige Vorträge im In- und Ausland. Magdalena lebt und arbeitet im Weinviertel/NÖ.

www.ma-frey.com

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Africa – Amini – Alama – “Afrika, ich glaube an dich”
Dienstag | 15.01.2019 | 19 Uhr
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Wir freuen uns über Spenden!

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BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN (BGE)

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Ein Abend über die Vision und die Utopie eines Bedingungslosen Grundeinkommens für alle Menschen.

Bereits die erste Veranstaltung der Parcademy am 22.01.2013 – also vor fast fünf Jahren – hatte schon das Bedingungslose Grundeinkommen als Thema. Seitdem hat sich vieles im diesem Bereich getan! Doch noch immer gibt es viele Fragen dazu.

Helmo Pape, Obman des Vereins „Generation Grundeinkommen“, und Christian Tod, Macher des Films “Free Lunch Society” verbindet die gemeinsame Überzeugung, dass dieser Planet uns allen gehört, uns alle trägt und auch alle nährt. Dem gegenüber steht das weltweit zunehmende Recht auf Privateigentum, welches in unseren Köpfen fest verankert ist. Dieses Konzept hat uns viele wunderbare Dinge gebracht, doch bemerken wir Fehler in der Systemlogik, die ein wachsendes Gemeinwohl behindern, ja langfristig sogar unmöglich machen.
Einer dieser Fehler ist die Annahme, dass der Mensch für sein Leben etwas leisten muss.
Nur wer ein Einkommen hat kann leben. Doch wo kommen diese Einkommen her? Wo werden sie in Zukunft herkommen? Was ist Einkommen überhaupt und was ist Arbeit? Wie spielen Robotik, Politik und Finanzsystem in unser Leben und wieso ist Freizeit ein Arbeitsunfall? All das und mehr erwartet unsere Gäste am 12.12. wenn wir der Frage nachspüren “Grundeinkommen – Zukunft oder Spinnerei?“

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Christian Tod

geboren 1977, ist Filmemacher und Volkswirt. Für seinen bislang ambitioniertesten Film wählte er sein Dissertationsthema: das bedingungslose Grundeinkommen. In Kooperation mit arte/ZDF und ORF entstand der Dokumentarfilm „Free Lunch Society“ der 2017 in den Kinos und Festivals war. Der Film stellt die Frage „Was würdest du tun, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?“ aus der Zukunft…“Heute, im 24. Jahrhundert, gibt es kein Geld mehr. Die Ressourcen gehören allen, die Arbeit erledigen Maschinen und die Menschen sind frei. Diese Zeit begann Anfang des 21. Jahrhunderts mit einer Idee, die so einfach war, dass sie nur wenige verstanden. Es war die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens.“

Helmo Pape

geboren 1972, gelernter Tischler, studierte Hochbau, bevor er 1997 in die Finanzbranche wechselte. 2014 beendete er seine Tätigkeit als Derivatehändler einer Großbank, um seine Mutter aus dem Leben zu begleiten. Als 2008 die Finanzwelt in ihren Grundfesten erschüttert wurde, entdeckte er das Grundeinkommensthema. Die Fragen waren gewichtig: Welche Gedankenmuster hindern selbst reiche Staaten daran, ein gutes Leben zu garantieren? Warum gibt es Armut und Überfluss zur gleichen Zeit? So entstand die Idee zur Gründung der Generation Grundeinkommen, einer Bewegung, die das bedingungslose Grundeinkommen als Lösung vieler Probleme in Österreich einer landesweiten Diskussion zuführen wird.

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Dienstag | 12. Dezember 2017 | 19 Uhr

UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende

Heini Staudinger…

… kommt zu uns, um mit und für uns zu philosophieren. Bei unserem Kennenlern-Gespräch für diesen Abend sagte er uns folgendes:

“Das Schlimmste, was wir an Botschaften an unsere Jugend aussenden ist: “Wir brauchen Euch nicht.” Und die geilste Botschaft, die wir haben, ist zu sagen: “Wir warten schon drauf, dass du groß bist und a Energie hast und a Kraft hast, wir stehen vor riesigen Aufgaben. Wir brauchen Deine Talente, Dein Engagement.”

“Der Wohlstand ist der Dealer und wir sind die Junkies. Unser Spielraum ist deshalb so klein, weil wir nicht vom Wohlstand lassen wollen. Wenn wir uns mit weniger zufrieden geben, haben wir gigantische Spielräume.”

“Wenn du jemandem zum Glück verhelfen willst, musst du ihm Wünsche nehmen und nicht seine Wünsche erfüllen.”

Darüber und über vieles mehr wird Heini Staudinger mit uns an diesem Abend reden. Wir freuen uns auf seine Ausführungen.

HIER GEHTS ZUM FILM VOM VORTRAG BEI DER PARCADEMY (KLICKEN)

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Heini Staudinger …

… ist Gründer und Hauptanteilshalter der Heinrich Staudinger GmbH (Gea/Waldviertler)
… wurde von der Finanzmarktaufsichtbehörde (FMA) geklagt, da sie dachte, er sei eine Bank.
… verlor den Prozess gegen die FMA, ebnete aber den Weg für ein neu verabschiedetes Crowdfunding-Gesetz.
… hat folgende Firmengrundsätze:

1. Scheiß di ned au! 2. Bitte, sei ned so deppat! und der dritte Grundsatz ist der allerwichtigste, und er heißt: 3. Orientiere dich an der Liebe!’“

… Ist Hauptprotagonist des Films „Das Leben ist keine Generalprobe“ von Nicole Scherg in dem Sein Leben, seine Schuhe und seine Lebens-Philosophie dargestellt werden.

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Dienstag | 13. Juni | 19 Uhr

UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende

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TOMORROW – Die 50. PARCADEMY!

Die PARCADEMY ging mit ihrer 50. Veranstatlung in ihr 5. Jahr!
Das war ein Grund zum Feiern.

Wir warfen mit Euch einen Blick in die Zukunft. Und was eignete sich dafür besser als ein großartiger Film über das die Zukunft und das Anders Denken.

“TOMORROW – Die Welt ist voller Lösungen”

ist so ein Film:

“Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden.

Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.”

Vielen Dank für Euer zahlreiches Erscheinen und das “Mit uns feiern”! – Mit Sekt und Kuchen, der uns gespendet wurde!

Auf die vergangenen vier Jahre anders denken – und auf alle, die noch kommen mögen!

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VERMÖGENSPOOL – Finanzierung ohne Banken – ohne Zinsen – mit Wertsicherung

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„Geld haben und Geld brauchen – beides ist oft ein Tabu. Lasst uns doch einfach mal sagen: es ist gut, dass manche Menschen Geld haben und es ist gut, dass es Menschen gibt, die sinnvolle Projekte umsetzen – auch wenn sie kein Geld haben. Ein Vermögenspool bringt beide zusammen.“

Der genossenschaftliche Vermögenspool ist eine zins- und mietfreie Finanzierungsform, die in konkreten Projekten zur Anwendung kommen kann. In einem Vermögenspool fließen die Beiträge von Menschen zusammen, die ein sozial sinnvolles Wirtschaftsprojekt unterstützen, um die Anschaffung von Grund, Gebäuden, die Errichtung oder Sanierung von Gebäuden sowie den Bau von Energie- und sonstigen Anlagen für wichtige menschliche Bedürfnisse zu ermöglichen. Die Fördergemeinschaft aller AnlegerInnen hält den Pool im Fluss. Beiträge können auch wieder entnommen werden und neue Einlagen werden eingeladen. Dadurch wird ein vom Bankensystem unabhängiger, alternativer, zinsenloser, den Wert erhaltender, legaler Vermögenskreislauf geschaffen.

Rechtsanwalt Markus Distelberger hat einen juristisch fundierten Vertragstext ausgearbeitet, der als solide Grundlage für die Errichtung eines Vermögenspools dient.

An diesem Abend wird er uns bei der PARCADEMY den VERMÖGENSPOOL in einem Impulsvortrag näher bringen. Er wird erklären, was genau das ist, wie er funktioniert, wofür er verwendet werden kann und warum der Vermögenspool eine geniale Alternative zu herkömmlichen Anlageformen ist.

www.vermoegenspool.at

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markus

Dr. Markus Distelberger

ist …

  • Rechtsanwalt, Mediator, Erwachsenenbildner
  • Moderator und Organisator von jährlichen internationalen Open Space Symposien zu politisch-wirtschaftlich-philosophischen Themen
  • Berater von „Baugruppen“ und anderen Gemeinschafts- und Alternativprojekten
  • Initiator und Gründer von diversen Alternativprojekten
  • Gründung des gemeinschaftlichen Wohnbauprojektes Dörflein (1984) in Herzogenburg in welchem er mit seiner Familie seit 1987 wohnt
  • Mitgründung und Mitarbeit beim Österreichischen Wohnbund (Organisation für Selbsthilfe im Wohnbau)
  • Mitarbeit als juristischer und organisatorischer Berater beim Forschungsprojekt F 1152 „Modellversuch zur Beratung von Wohnbauselbsthilfegruppen“ (1987-1991)
  • Gründung der Lernwerkstatt Herzogenburg (jetzt Pottenbrunn), einer Gemeinschaftsintitiative von Eltern zum Betrieb einer neuen Art von Schule für autonomes und freies Lernen der Kinder (1990)
  • Im Rahmen von 30 Jahren rechtsanwaltlicher Tätigkeit Beratungen, Vertragsgestaltungen, Vertretungen bei Behörden, etc. für schätzungsweise 50-60 „Baugruppen“ und für ähnliche Initiativen
  • Mehrjähriger Obmann des Talentetauschkreises Niederösterreich
  • Gründung des 7 Generationen Netzwerkes und seit 2004 Organisation und Moderation dessen internationaler Open Space Symposien www.7generationen.at
  • Gründung der Gemeinschaftsinitiative „Garten der Generationen“ Herzogenburg www.gartendergenerationen.net
  • Entwicklung des alternativen zins- und mietfreien Finanzierungskonzeptes „Vermögenspool“

 

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Dienstag | 08.11.2016 | 19:00 Uhr

Eintritt frei!
Austritt: Freiwillige Spende

UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10, 1030 Wien

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NIE MEHR SCHULE – revisited – COLEARNING WIEN

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Im September 2013 als Idee einer freien Schule als generationsübergreifenden Gemeinschaftsort bei der parcademy vorgestellt, ist COLEARNING WIEN seit Herbst 2015 Wirklichkeit geworden. Stefan Leitner-Sidl, Coworkingspace-Pionier und COLEARNING WIEN Gründer erzählte über die Erfahrungen des erste Jahres, die Vision und die nächsten Schritte.

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Stefan Leitner-Sidl

ist Geschäftsführer der Konnex Communities Wien und bietet coworking-Spaces für Unternehmen Selbständige und KünstlerInnen. (www.konnex.cc) Und seit einigen Monaten auch COLEARNING Wien!

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AQUAPONICS TEIL ZWEI – 2. Exkursion mit STECKERLFISCH

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Die PARCADEMY verließ erneut den PARC und begab sich mit euch zur größten Aquaponic-Anlage Österreichs! Diesmal besuchten wir die Anlage in vollem Licht, mit allen Fischen und in genau in der Erntezeit. Wir genossen die Früchte der Aquaponics-Anlage vor Ort und aßen Gemüse und Steckerlfisch.

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Was ist Aquaponics?

Aquaponics ist die Aufzucht von Fischen und Pflanzen gemeinsam in einem in sich geschlossenen Ökosystem. Die natürlichen Bakterienzyklen werden genutzt, um die Ausscheidungen der Fische zu Nährstoffe für Pflanzen umzuwandeln. Dies ist eine umweltfreundliche, natürliche Lebensmittelproduzierende Methode, die die besten Eigenschaften der Aquakultur (Fischzucht in Becken oder Tanks) und Hydroponischem Pflanzenanbau (ohne Erde) nutzt. Das Fischwasser wird dabei als Dünger und zur Bewässerung der Nutzpflanzen verwendet. Durch diese Idee reduziert sich der Wasserverbrauch der Fischhalterung fast um 80%.

Ziel des Vereins von Walter Gaidos ist die Selbstversorgung in der Stadt mit gesunden Lebensmitteln die auf biologischem Wege hergestellt werden. Ohne eine Verschwendung an Ressourcen von Strom, Wasser, Futter (Fischöle). Rückstände der Lebensmittelindustrie (Presskuchen von Walnüssen, Sesam, Sonnenblumen usw.) können an unsere Fische verfüttert werden weil sie sich auch vegetarisch ernähren können. Der Einsatz von Medikamenten ist bei unseren Fischen kein Thema.

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Walter Gaidos

ist vom Beruf Maschinenbauer und beschäftigt sich seit seinem 8. Lebensjahr mit Aquaristik. In den letzten drei Jahren hat er die derzeit größte Aquaponic-Anlage in Österreich aufgebaut, die sich in Wien in der Lobau befindet.

http://urbanetilapiafischfarm.jimdo.com/aquaponic

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Dienstag | 13.09.2016 | 17:30 Uhr
Naufahrtweg 14, 1220 Wien

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FAKTENCHECK ENERGIEWENDE

Was bleibt von der Klimakonferenz in Paris

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Das überraschende Ergebnis der UN-Klimakonferenz (COP21) Ende vergangenen Jahres in Paris ist für viele klima- und energiepolitischen Akteure ein Meilenstein in der internationalen Klimapolitik. Die Staatengemeinschaft einigte sich auf das Ziel, die Erderwärmung jedenfalls unter zwei Grad Celsius zu halten und strebt die Begrenzung auf 1,5 Grad Ceslius an. Zugleich haben die meisten der 190 teilnehmenden Staaten nationale Bekenntnisse vorgelegt, wie sie die Treibhausgase reduzieren wollen. Diese nationalen – noch nicht ausreichenden – Anstrengungen werden nun alle fünf Jahre angepasst.

Damit ist es jedoch nicht getan beim Klimaschutz.

Ernsthafte Bemühungen gehen Hand in Hand mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Nutzung von Kohle, Erdöl und Erdgas. Dies betrifft nahezu alle Lebensbereiche und bedeutet auch einen kulturellen Wandel.

Doch wie kann die Klimaschutzbewegung nach Paris alle Menschen auf diesem Weg mitnehmen? Woran scheitert es derzeit noch? Warum nehmen viele das Problem noch nicht wirklich ernst?


Christiane Brunner

(NR-Abgeordnete der GRÜNEN) wird als langjährige Teilnehmerin der UN-Klimaverhandlungen über die Ergebnisse und die Bedeutung des Klimagipfels in Paris berichten.

Im Vorfeld der Klimakonferenz entkräftete der von Erneuerbare Energie Österreich und Klimafonds herausgegebene „Faktencheck Energiewende“ zum zweiten mal die wichtigsten Mythen zum Klimaschutz und der Energiewende. Vom Klimawandel, „den es eh schon immer gegeben hat“, über die „überbordende Subventionen für erneuerbare Energie“ bis hin zur „Chancenlosigkeit von Ökostrom am globalen Markt“ …


Georg Günsberg

wird die wichtigsten Argumente vorstellen und mit uns erörtern.

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CHRISTIANE BRUNNER

ist seit 2008 Nationalratsabgeordnete und Sprecherin für Umwelt, Klimaschutz und Energie, und Tierschutz. Seit 2009 ist sie auch Vorsitzende des parlamentarischen Umweltausschusses.

GEORG GÜNSBERG

ist in Wien tätiger Politik- und Strategieberater mit Schwerpunkt Energie und Klimaschutz. Als Teil des internationalen Expertennetzwerks der Association for the Study of Peak Oil and Gas setzt er sich unter anderem mit der Entwicklung der Verfügbarkeit und den Kosten fossiler Energie auseinander. Er ist Autor des Faktencheck Energiewende und schreibt regelmäßig über Themen der Energiewende in seinem guensblog

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Wir freuen uns auf Euch und Eure zahlreichen BegleiterInnen.

Alles Liebe und alles anders gedacht

Das PARCADEMY Team
Felix Frey | Philipp Rodleitner | Robert Six

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Eintritt frei!
Austritt: Freiwillige Spende

Dienstag | 19.01.2016 | 19 Uhr
UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10, 1030 Wien

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