Tag: soziales

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Auf Augenhöhe zu einander aufschauen

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Ein Beitrag zur Geschlechterthematik – Auf Augenhöhe zueinander aufschauen

In den siebziger Jahren trugen Feministinnen lila Latzhosen und hatten rot gefärbte Haare. Das sah offenbar so furchtbar aus, dass es noch heute zu einem Unbehagen führt, wenn das Wort „Feministin“ fällt. Außerdem hatten die Feministinnen vor lauter Wut immer etwas furchtbar Intensives an sich und verdarben garantiert die gute Laune, geschweige denn war ein Anreiz zu einer tieferen Auseinandersetzung gegeben. Und dann verfügten sie auch noch über eine besonders feine Wahrnehmung und warfen arglosen Männern aus heiterem Himmel ständig schreckliche Dinge vor, wenn die doch nur versucht hatten, nett zu sein.

Fünfzig Jahre später: Fahrrad-Kuriere, die sich die Beine rasieren, geschirrspülende Väter in der Werbung „Powerfrauen“, „Neue Väter“, die Windeln kaufen, Politiker, die emsig „Wählerinnen“ sagen, Frauen mit Beruf und Kind, jede zweite Woche ein Karriere-Special in den Frauenmagazinen und richtige Heldinnen im Film, die nicht bloß Frauen als Aufputz an der Seite des Hauptdarstellers.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde viel für Frauen erreicht. Das Frauen Thema wurde auch unbeschwerter, aber das heißt sicher nicht, dass jetzt immer überall alles gut ist. Je instabiler die globalen Rahmenbedingungen und unsicherer die Berufswelt, umso mehr entsteht das Bedürfnis nach einer soliden Privatsphäre. Der Trend zum Lebensstil ist konservativ. Studien untermauern, dass der Großteil der 15-18 Jährigen ein traditionell, konservatives Familienbild haben – Heirat mit inbegriffen. Die Journalistin Angelika Hager (Polly Adler) verwendet bereits Begriffe wie „Retroweibchenalarm!“ Es werden Gedanken laut, wie wir die kommende Generation vor einem unbewussten Rückfall in tradierte Rollenbilder bewahren. Auch der Kabarettist Günther Paal (Gunkl) sieht die Situation zwischen den Geschlechtern, „noch lange nicht so stabil wie uns das vorkommt.“

Jeder Mensch hat das Recht auf die Entwicklung seines höheren Selbst. Dieser Vortrag versteht sich als Beitrag zu einem respektvollen, konstruktiven und vor allem liebenswerteren Umgang, hin zu einem wahrhaften MITEINANDER im Sinne einer GEMEINSAMEN Zukunft von Männern und Frauen auf Augenhöhe.

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Christina Prisching,

Ökonomin und Vertreterin des Radikalen Konstruktivismus, ist am 23. Oktober 1972 in Bad Aussee geboren. Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Graz und San Francisco/Berkeley, arbeitete sie im Gesundheitsbereich und in der Energiewirtschaft. Diese praktischen Österreich spezifischen Branchenerfahrungen wurden 2003 theoretisch mit der Promotion im Bereich Risikomanagement (Karl-Franzens Universität Graz) und 2005 mit dem Abschluss zur akademischen Krankenhausmanagerin (Wirtschaftsuniversität Wien) untermauert. 2010 erfolgte eine Vertiefung im Bereich der Wirtschaftspädagogik (Wirtschaftsuniversität Wien).

Ihr gesammeltes Know How mündete in den letzten 6 Jahren in einem wissenschaftlichen Projekt, dass sich mit der Entwicklung eines Modellstaates, der sich mit aktuellen volkswirtschaftlichen Fragestellungen lösungsorientiert auseinandersetzt. Natürlich ist ein wichtiger Teilbereich, der Sichtweise einer Geschlechterthematik auf Augenhöhe gewidmet.

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Dienstag | 10. April 2018 | 19 Uhr

UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende

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“Armut ist, wenn man etwas zu verlieren hat. Wenn man nichts mehr zu verlieren hat, dann ist man obdachlos!” – Die Shades Tours Guides.

Die Shades Tours erklären uns, was Obdachlosigkeit in Wien bedeutet. Wir lernen unterschiedliche Herausforderungen der Obdachlosigkeit und deren Lösungsansätze kennen. Bei diesen Exkursionen geht es um Informationen und Aufklärung über das Thema Obdachlosigkeit. Bewusstseinsbildung und Abbau von Berührungsängsten stehen im Vordergrund.

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ANMELDUNG und Bezahlung NUR HIER:

https://www.holvi.com/shop/shadestours/product/104d7287411ef0a63cd97a8e70077077/

Nach der Anmeldung erfährst du den genauen Treffpunkt im ersten Bezirk

ACHTUNG: BEGINN SCHON um 18:00h.

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Weit abseits von Touristenströmen entdeckst du mit SHADES TOURS eine alternative Stadtführung der besonderen Art:

Obdachlose erklären die Obdachlosigkeit.

Entdecke die vielen Facetten der Obdachlosigkeit: die Herausforderungen, Lösungsansätze und Geschichten vom Leben und Überleben in der Großstadt.

diese 2-stündige Führung bietet authentische, fachkundige und facettenreiche Einblicke in eine unbekannte und meist ungesehen Welt, Die Tour verbindet Fakten mit vielen Geschichten und bringt damit Licht in die komplexe Welt der Obdachlosigkeit.

So hast du Wien bestimmt noch nicht gesehen!

Tourenablauf: Nach einer kurzen Vorstellungsrunde taucht unser Guide mit uns in die Welt der Obdachlosigkeit ein. Er regt uns dazu an, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten: Mit welchen Herausforderungen leben obdachlose Menschen? Wie funktioniert das Wiener Sozialsystem? Welche Lösungsansätze werden von welchen Sozialeinrichtungen angeboten?

Darauf kannst du dich freuen:

  • Eine einzigartige, unvergessliche und informative Erfahrung.
  • Du erhältst persönliche Einblicke in eine meist ungesehene Welt des Überlebens und fachkundige Informationen zum Wiener Sozialsystem.
  • Du lernst über die Komplexität der Obdachlosigkeit.
  • Die Touren sind ein Instrument der sozialen und arbeitsmarkttechnischen Re-Integration der Guides und der sozial-politischen Bildung der Teilnehmer.
  • Die Touren geben Guides ein Einkommen, Motivation, Selbstvertrauen und Zeit den steinigen Weg aus der Obdachlosigkeit zu gehen.

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Kosten: 15€ pro Person.

ANMELDUNG und Bezahlung NUR HIER:

https://www.holvi.com/shop/shadestours/product/104d7287411ef0a63cd97a8e70077077/

Nach der Anmeldung erfährst du den genauen Treffpunkt im ersten Bezirk

ACHTUNG: BEGINN SCHON um 18:00h.

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Dienstag, 20.03.2018

PÜNKTLICH UM 18h

TREFFPUNKT kommt per E-Mail nach Anmeldung HIER!

 

Wir freuen uns auf Euch!

Alles Liebe und anders gedacht

Euer PARCADEMY TEAM

Felix Frey | Philipp Rodleitner | Robert Six

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SONNWENDFEIER MIT RIESENFEUER UND REMMIDEMMI UND VIELEM DRUMHERUM

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Es ist Sommersonnenwende!
Es ist die 65. PARCADEMY – die letzte vor der Sommerpause!
Das wollen wir mit euch feiern!
An einem großen Feuer im Waldviertel

Und was hat man seit jeher am Lagerfeuer gemacht?
Richtig: Geschichten erzählt.

Selbiges wollen wir mit euch machen.
Es wird ein Mikrofon und einen Verstärker geben.
Open Stage am Lagerfeuer mit 5-Minuten-Slots.

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> Singt uns Lieder vor
> Lest uns eure Geschichten vor
> Erzählt Erlebnisse oder Gleichnisse
> Teilt mit uns eure Ideen, Wünsche, Träume Ängste
> Zeigt uns ein Kunststück, eine Weisheit eine Clownerie.
> …

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Wir freuen uns, wenn ihr uns schon vorab antwortet und Rückmeldungen gebt, dass ihr einen Beitrag für uns habt – vor Ort werden wir auch noch ermuntern sich vor die Lagerfeuerbühne zu wagen und das ganze ein bisschen strukturieren und moderieren. Auch eine Zusage auf Facebook wäre super für uns, damit wir die Menge ein bisschen abschätzen können. Bringt eure Musikinstrumente, Eure Stimmen, Eure Lieder, Eure Bücher, Eure Märchen, Eure Anektoten, Eure Witze, Eure Jonglierbälle, Eure Slacklines, Eure Erlebnisse und Gleichnisse, Eure Wünsche, Träume, Ideen und Weisheiten – alles ist nicht nur erlaubt sondern ausdrücklich erwünscht…

SELBSTVERSORGUNG mit ZELT  —> Es wird neben dem großen auch ein kleines Feuer zum Grillen geben – bitte bringt allerdings eure eigenen Lieblingsspeisen und Grillsachen mit (auch Teller und Besteck wenn möglich). Und bitte natürlich auch ausreichend für das eigene flüssige Wohl vor Ort sorgen (Frühstück nicht vergessen 😉 – eine kleine Grundversorgung wird da sein, aber eben nur ein bissl was… wäre schade, wenn’s zu früh aus ist. Kühlmöglichkeit gibt’s im Bach vor Ort. Auch an warme Kleidung denken, am Abend könnte es abkühlen…

Es gibt die Möglichkeit vor Ort in Zelten, im Auto, in einer Jurte (für 10 pax), unter freiem Himmel, wie auch immer es Euch beliebt zu übernachten – da ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Stefan unser Gastgeber bittet um einen kleinen Obolus von 8.- für den Platz und das Herräum- und Aufräumservice vor Ort zur Erhaltung dieses wunderschönen Platzes. (Auch wir von der Parcademy werden natürlich wie immer auch einen Hut herumgehen lassen und freuen uns über Spenden zur Erhaltung unserer Initiative.)

ANREISE:
Das ganze findet in der Hammerschmiede im Stiefernbachtal statt –
Hammerschmiedeweg 3, 3562 Stiefern/Kamp 
https://goo.gl/maps/uuRD4e24UTR2

Erreichbar auch mit der Bahn ca. 1 1/4 Stunden von Wien mit Umsteigen in Hadersdorf am Kamp. Von der Station Stiefern sind’s noch 2 km. Schön wär’s natürlich, wenn ihr selbstständig Fahrgemeinschaften anbietet und organisiert, gerne auch auf unserer Facebookseite.

Das Remmidemmirambazamba steigt (bei jedem Wetter) am Freitag dem 22.6. – ab 16:30 ist jeder willkommen zum Feuer bauen, eintunen, grillen, tratschen, kennenlernen, chillen…

die BonfireTales starten ab 19:00/20:00 Uhr haben wir uns gedacht – je nach unserer und Eurer Laune und danach natürlich Open End @ Hammerschmiedelagerfeuersummerfeelingsingasongwriterdancepartyyeahhhhh

 

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Freitag | 22. Juni 2018 | ab 16 Uhr
Hammerschmiedeweg 3, 3562 Stiefern/Kamp

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende
Übernachtung 8.-

Wir freuen uns
Alles Liebe und alles anders gedacht

Euer PARCADEMY Team
Felix Frey | Philipp Rodleitner | Robert Six

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Zeit für Utopien

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Was für ein Einstieg ins Wintersemester:
Wir zeigen den beindruckenden Dokumentarfilm “Zeit für Utopien”. Und Kurt Langbein, Produzent & Regisseur des Films, hat sich bereit erklärt, im Anschluss daran mit uns darüber zu diskutieren!

Wir freuen uns riesig!

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Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. ZEIT DER UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen, und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann.

So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung.

ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

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Kurt Langbein,

Jahrgang 1953, Studium der Soziologie in Wien. 1979–1989 Dokumentarfilmer und Magazin-Journalist beim Österreichischen Rundfunk, 1989–1992 Ressortleiter Inland beim österreichischen Nachrichtenmagazin “profil”, seit 1992 als Geschäftsführer der “Langbein & Partner Media” Produzent und Regisseur zahlreicher Dokumentarfilme und TV-Reportagen.

Autor etlicher Sachbücher, u.a. Bittere Pillen 1983, Kursbuch Gesundheit 1986, Leben verlängern – um welchen Preis 1994, Das Medizinkartell 2003, Verschlusssache Medizin 2009, Radieschen von oben 2012, Weissbuch Heilung 2014, Landraub 2015.

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Zeit für Utopien
Screening & Filmgespräch
Dienstag | 11.09.2018 | 19 Uhr
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Wir freuen uns über Spenden!

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HEALING ENCOUNTER

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Was passiert, wenn Menschen zwei Tage mit Unbekannten zusammenkommen und alle “Labels”, alle Zuschreibungen und erlernten Kategorien über den Haufen werfen und nur “Mensch” sind?

Könntest du darauf vergessen, dass dein Gegenüber ein “Linker”, eine “Arbeitslose”, ein “Flüchtling”, eine “Identitäre” ist?

Und wenn du es vergessen könntest – wie würdest du den Menschen in deiner Umgebung begegnen?

Dieser interaktive Abend widmet sich diesen und anderen Fragen.

 

Weitere INFOS FOLGEN!

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Dienstag | 16.10.2018 | 19 Uhr
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Wir freuen uns über Spenden!

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BEZIEHUNGEN – Vom Scheitern bis zum Glück

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ERFAHRUNGEN AUS DER MEDIATION

(MEHR INFOS FOLGEN!)

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Sebastian Bred

ist Mediator, Konfliktregler und Politologe. Und er ist der Erfinder des “Beziehungskoffers“, der den Mingo Award des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) gewann. Mit dem Beziehungskoffer erleben Paare ihre Kommunikation neu. Sie lenken dabei den Blick auf die wesentlichen Themen einer Beziehung.

www.bred.at

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BEZIEHUNGEN
Dienstag | 11.12.2018 | 19 Uhr
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Wir freuen uns über Spenden!

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RECHTSPOPULISMUS ODER DEMAGOGIE?

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Frankreich, Holland, Deutschland, Österreich – Populisten wohin das Auge reicht. Und alle rundherum agieren, als gäbe es kein Rezept gegen die rechten Polit-Verführer.

Bereits im Jahr 2000 hat der Ökonom und Kulturhistoriker Walter Ötsch das Phänomen Populismus in seinem Bestseller „Haider light“ offengelegt. Nun hat er gemeinsam mit der Politikjournalistin und Rechtsextremismusexpertin Nina Horaczek ein neues Buch zum Thema Rechtspopulismus verfasst:

Populismus für Anfänger

In seinem Vortrag bei der PARCADEMY wird Walter Ötsch – wie in seinem Buch – aufzeigen, wie simpel gestrickt die Welt der PopulistInnen ist, mit welchen Tricks und Täuschungsmanövern PopulistInnen arbeiten und was jede/r Einzelne von uns und die Gesellschaft gegen diese TäuscherInnen der Nation tun können.

Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag und eine lebhafte Diskussion.

HIER GEHTS ZUM FILM ZU SEINEM VORTRAG BEI DER PARCADEMY (klicken)

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Walter Otto Ötsch

Walter Otto Ötsch ist Professor für Ökonomie und Kulturgeschichte an der neu gegründeten Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues (an der Mosel). Er hat Ökonomie in Wien und Linz studiert und an mehreren Universitäten unterrichtet. Bis zu seiner Pensionierung war er an der Johannes Kepler Universität in Linz tätig und hat dort das Zentrum für Soziale und Interkulturelle Kompetenz  und das (Forschungs-)Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft aufgebaut und geleitet. Aktuelle Forschungsprojekte betreffen die Wirkung des ökonomischen Denkens auf die Gesellschaft  und institutionelle Aspekte des Wirtschaftssystems. Infos auf seiner Homepage www.walteroetsch.at.

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Dienstag | 20. Februar 2018 | 19 Uhr

UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende

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ELTERN MIT SUPERKRÄFTEN

auffällig ungehört – unerhört auffallend

Was bedeutet Elternschaft? Was bedeutet Behinderung? Und was bedeutet es, diese beiden Begriffe miteinander zu verbinden? Das Thema wird gesellschaftlich verschwiegen. Allein die Partnerschaft zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gilt als Tabuthema.

An diesem Abend werden uns Corina und Marko Mattersdorfer über Ihren mutigen Weg in die Elternschaft mit Superkräften informieren. Es wird Erfahrungsberichte aus ihrem Leben geben – speziell auch von Corinas aktueller Schwangerschaft. Ebenso werden offizielle Herangehensweisen vorgestellt. Und eine Diskussion mit Mag.a Marinela Vecerik, Beraterin einer Beratungsstelle für Frauen mit Behinderung wird Teil des Programms sein.

Die Bitte von Corina und Marko an Dich: Keine Scheu! Komm vorbei. Stelle Deine Frage(n). Nur so können wir einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und Klarheit gegenüber diesem Thema leisten.

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Corina und Marko Mattersdorfer

Corina und Marko Mattersdorfer sind seit über fünf Jahren Gäste der PARCADEMY. Die PARCADEMY ist jetzt im sechsten Jahr. Corina (25) lebt seit ihrem dritten Lebensjahr mit einer Körperbehinderung, ausgelöst durch eine Stoffwechselstörung, und ist selbstständige Autorin und Künstlerin. Marko (27) arbeitet in der Leitstelle der Wiener Linien und befasst sich gerne mit Themen wie Verkehrsplanung und Architektur.

Beide sind “stille” Aktivisten für Umweltschutz, Tierschutz und Menschenrechte. Wobei sie sagen: “Die Umwelt steht vor dem Menschen – wir kommen und leben von der Natur!”

Barrierefreiheit und Kinder sind ihre Hauptthemen bei den Menschen.

Bei der PARCADEMY erzählen sie über die Schwangerschaft und allerlei Anekdoten aus ihrem Leben.

Mag.a Marinela Vecerik

Mag.a Marinela Vecerik ist die Projektleiterin von Zeitlupe, einem Bereich der Frauenhilfsorganisation Ninlil, und ist eine von zwei Peer-Beraterinnen. Sie ist selbst Rollstuhlfahrerin in einer Beziehung ohne Kinder. Sie kennt und berät Eltern mit Behinderungen, die individuelle Superkräfte für ihren Nachwuchs entwickelt haben.

Auch sie wird deine Fragen beantworten.

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Dienstag | 16. Jänner 2018 | 19 Uhr

UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende

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BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN (BGE)

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Ein Abend über die Vision und die Utopie eines Bedingungslosen Grundeinkommens für alle Menschen.

Bereits die erste Veranstaltung der Parcademy am 22.01.2013 – also vor fast fünf Jahren – hatte schon das Bedingungslose Grundeinkommen als Thema. Seitdem hat sich vieles im diesem Bereich getan! Doch noch immer gibt es viele Fragen dazu.

Helmo Pape, Obman des Vereins „Generation Grundeinkommen“, und Christian Tod, Macher des Films “Free Lunch Society” verbindet die gemeinsame Überzeugung, dass dieser Planet uns allen gehört, uns alle trägt und auch alle nährt. Dem gegenüber steht das weltweit zunehmende Recht auf Privateigentum, welches in unseren Köpfen fest verankert ist. Dieses Konzept hat uns viele wunderbare Dinge gebracht, doch bemerken wir Fehler in der Systemlogik, die ein wachsendes Gemeinwohl behindern, ja langfristig sogar unmöglich machen.
Einer dieser Fehler ist die Annahme, dass der Mensch für sein Leben etwas leisten muss.
Nur wer ein Einkommen hat kann leben. Doch wo kommen diese Einkommen her? Wo werden sie in Zukunft herkommen? Was ist Einkommen überhaupt und was ist Arbeit? Wie spielen Robotik, Politik und Finanzsystem in unser Leben und wieso ist Freizeit ein Arbeitsunfall? All das und mehr erwartet unsere Gäste am 12.12. wenn wir der Frage nachspüren “Grundeinkommen – Zukunft oder Spinnerei?“

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Christian Tod

geboren 1977, ist Filmemacher und Volkswirt. Für seinen bislang ambitioniertesten Film wählte er sein Dissertationsthema: das bedingungslose Grundeinkommen. In Kooperation mit arte/ZDF und ORF entstand der Dokumentarfilm „Free Lunch Society“ der 2017 in den Kinos und Festivals war. Der Film stellt die Frage „Was würdest du tun, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?“ aus der Zukunft…“Heute, im 24. Jahrhundert, gibt es kein Geld mehr. Die Ressourcen gehören allen, die Arbeit erledigen Maschinen und die Menschen sind frei. Diese Zeit begann Anfang des 21. Jahrhunderts mit einer Idee, die so einfach war, dass sie nur wenige verstanden. Es war die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens.“

Helmo Pape

geboren 1972, gelernter Tischler, studierte Hochbau, bevor er 1997 in die Finanzbranche wechselte. 2014 beendete er seine Tätigkeit als Derivatehändler einer Großbank, um seine Mutter aus dem Leben zu begleiten. Als 2008 die Finanzwelt in ihren Grundfesten erschüttert wurde, entdeckte er das Grundeinkommensthema. Die Fragen waren gewichtig: Welche Gedankenmuster hindern selbst reiche Staaten daran, ein gutes Leben zu garantieren? Warum gibt es Armut und Überfluss zur gleichen Zeit? So entstand die Idee zur Gründung der Generation Grundeinkommen, einer Bewegung, die das bedingungslose Grundeinkommen als Lösung vieler Probleme in Österreich einer landesweiten Diskussion zuführen wird.

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Dienstag | 12. Dezember 2017 | 19 Uhr

UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende

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So hochpolitisch ist Konsum

Wir Konsumentinnen und Konsumenten sind uns noch nicht – in vollem Ausmaß – bewusst, wie mächtig wir sind. Unser Einkaufskorb ist mit einer Wahlurne vergleichbar. Tagtäglich treffen wir die Entscheidung, wo unser Geld hinfließt, welche Produktionsbedingungen wir unterstützen, über wessen Leben wir bestimmen, welche Großkonzerne wir finanzieren und wie viel Zerstörung wir auf diesem Planeten anrichten. Das ist eine Macht, und die sollten wir nutzen!

Eine unbequeme Wahrheit

Zu den Hauptleidtragenden unserer Einkäufe zählen Tiere. Das gilt nicht nur für das Offensichtliche – wenn wir Fleisch, Milch und Eier kaufen – sondern auch für die vielen Produkte, die tierliche Inhaltsstoffe aus tierquälerischen Quellen enthalten: Wolle, Lanolin, Leder, Daunen, Pelz oder Milchproteine, Schlachtabfälle. Zudem werden für einen Großteil unserer Alltagsprodukte sinnlose Tierversuche gemacht, etwa für alle konventionellen (und unökologischen) Reinigungsmittel, Convenience-Food oder Nahrungsmittelzusätze.

Ähnlich verheerend wirken sich unsere Konsumentscheidungen auch in anderen Bereichen aus. Und da ist es mit ein bisschen weniger Autofahren, dem Bezug von Ökostrom und dem Einkauf von ein paar Bioprodukten leider nicht mehr getan. Es braucht allerdings nicht unbedingt „Großtaten“, um die Entwicklung auf diesem Planeten positiv zu beeinflussen. Viele „kleine Taten“, allwöchentliche oder alltägliche Konsumentscheidungen machen den Unterschied, bewirken in Summe mehr, als wir glauben.

Praxistauglich, selbst erprobte und gelebte Lösungsvorschläge

Für diese vielen kleinen – besseren – Kaufentscheidungen braucht es das nötige Rüstzeug. Dazu gehört etwa, vertrauenswürdige Gütesiegel von „Marketingsiegeln“ unterscheiden und Greenwashing erkennen zu können. Dazu gehört das Wissen, welche multinationalen Konzerne und deren Praktiken man mit dem Kauf bestimmter Marken mitfinanziert. Dazu gehört auch die Information, welche konkreten Produkte und Marken besser und wo diese erhältlich sind.

Die wichtigste Frage, die der Vortrag von Petra Schönbacher beantworten will, lautet aber: Ist „anders einzukaufen“ nicht zu mühsam, unrealistisch und in einem stressigen Alltag nicht umsetzbar? Viele Jahre gelebte Erfahrung und die langjährige Recherche an Ihrem „Ethischen Einkaufsführer Österreich“ (Näheres siehe unten in derPersonenbeschreibung) sollen uns praxistaugliche Antworten liefern.

 

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PETRA SCHÖNBACHER

arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Journalistin und hat vor rund acht Jahren gemeinsam mit ihrem Team die gemeinnützige NGO animal.fair gegründet. Seitdem recherchieren sie über die Auswirkungen von Kaufentscheidungen, was Werbung verschleiert und wie multinationale Konzerne ihre Markenpolitik tarnen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind in den Ethischen Einkaufsführer www.animalfair.at eingeflossen. Dieser steht als laufend aktualisierte Web-Datenbank mit zahlreichen Filtermöglichen der Öffentlichkeit und jeder Konsumentin/jedem Konsumenten zur Verfügung. Zusätzlich publizieren wir alljährlich den Einkaufsführer als Taschenbuch – als kompaktes „Best of“ der Web-Datenbank mit allen Bezugsadressen für faires, umwelt- und tierfreundliches Einkaufen in ganz Österreich.

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Dienstag | 21. November | 19 Uhr

UnternehmerInnenzentrum Rochuspark
Erdbergstraße 10 | 1030 Wien

Eintritt: frei
Austritt: freiwillige Spende

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