HELFEN IN KRISENGEBIETEN

HELFEN IN KRISENGEBIETEN.

HALTUNG ZEIGEN IM ANGESICHT VON WIDERSPRÜCHEN.

Raphael Thurn hat Soziologie in Heidelberg und Friedens-und Konfliktforschung in Marburg studiert und arbeitet seit 2017 für die Caritas als Programmbeauftragter für Kenia und den Südsudan. In dieser Funktion hat er Nothilfeeinsätze während der Dürre 2017 im Norden Kenias koordiniert und unterstützt seither die Umsetzung von Nahrungsmittelverteilungen, Ernährungssicherungs- wie Bildungsprojekten im Südsudan. Davor hat er für die Deutsche Welthungerhilfe in Sierra Leone Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Abfallmanagement, Wasser- und Siedlungshygiene geleitet (2013-2016). Während der Ebola Krise in Sierra Leone war Raphael Thurn auch an der Umsetzung von Nothilfemaßnahmen und Nahrungsmittelverteilungen an quarantänisierte Haushalte beteiligt.

Helfen in Krisengebieten bedeutet stets sich in einem komplexen und fordernden Umfeld zu bewegen. Der Erfolg hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Im Vortrag soll anhand von persönlichen Erfahrungen Einblicke in das Arbeitsfeld der Humanitären Hilfe gegeben werden. Hierbei soll nicht nur die Notwendigkeit von Nothilfe verteidigt, sondern auch Raum für die Herausforderungen und Widersprüche gelassen werden.

Raphael Thurn:

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Termin Details

Datum, Uhrzeit 10.11.2020, 19:00
max. Teilnehmer 50
verfügbare Plätze 50
Ort Parcademy, Erdbergstraße 10, 1030 Wien
50